Nullzinsen seit Jahren: EZB-Chef Draghi äußert sich zur Zinswende

Wenn EZB-Chef Mario Draghi sich zur aktuellen Zinssituation äußert, lauschen viele  Geldanleger mit besonders spitzen Ohren. An seiner Person wird festgemacht, dass ganz Europa inzwischen seit etlichen Jahren mit den Auswirkungen der niedrigen Zinsen zu kämpfen hat und sich das sonst so beliebte Festgeldsparen hierzulande nicht mehr lohnt. Letzte Woche hat Draghi wieder einen Einblick in die aktuelle Zinssituation gegeben. Und, um es kurz zu machen: Für Geldanleger stehen weiterhin harte Zeiten bevor – die Nullzinsen seit Jahren vernichten schleichend die Vermögen.

Leitzins bleibt niedrig, was kommt noch?

Wie Mario Draghi nun im Nachgang der letzten Zinssitzung der EZB verlauten ließ, wird der vielbeachtete Leitzins auch weiterhin historisch niedrig bleiben. Der EZB-Rat hat vor wenigen Wochen in Aussicht gestellt,  dass die erste Zinserhöhung nun frühestens im Jahre 2020 stattfinden wird. Noch vor dieser Sitzung ist man davon ausgegangen, dass es bereits im Sommer dieses Jahres so weit sein könnte. Definitiv ein starker Dämpfer für alle leidgeprüften Geldanleger. Eine Zinswende ist damit zu wiederholten Mal vertagt. Wer hat überhaupt ein Interesse daran, dass die Zinsen steigen?

Zudem sei die EZB in der Lage, auch auf weitere konjunkturelle Risiken zu reagieren. So sei die Zentralbank beispielsweise bereit, bei entsprechenden Eintrübungen der Konjunktur ihren Zinsausblick anzupassen und die Zinswende entsprechend nach hinten zu verschieben. Die Zinspolitik solle schließlich die Wirtschaft unterstützen, und das würde die EZB mit ihrer künftigen Geldpolitik auch weiterhin sicherstellen.

Entwicklung de Leitzinsen

Steuern Sie gegen die schleichende Enteignung

Für alle Geldanleger, die von einer baldigen Zinswende ausgingen, sind das natürlich weniger gute Neuigkeiten. Die Verschiebung der möglichen Sommerzinserhöhung sowie die latente Andeutung, dass auch weitere Zinsmaßnahmen folgen könnten, dürften die künftige Richtung der EZB andeuten, die steigende Zinsen wohl zumindest auf absehbare Zeit unwahrscheinlich werden lassen.

Es bleibt daher dabei, dass sich gerade Geldanleger definitiv neue Möglichkeiten suchen sollten, um ihr Geld zu vermehren und nicht dem Wertvernichtungsmechanismus, der Inflation, auszusetzen.  Durch die Inflation werden Geldanleger schleichend enteignet.

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