Heute ist der längste Tag des Jahres

Die Sommersonnenwende markiert nicht nur den längsten Tag des Jahres, sondern auch den Sommeranfang. Wenn Sie Sonne scheint, freuen sich Betreiber von Solaranlagen doppelt. Nicht nur das bei Sonnenschein die Laune steigt, auch der Geldbeutel wird automatisch gefüllt. Und wenn die Sonne sehr lange scheint, arbeiten die Solaranlagen natürlich auch länger. Gerade die Monate um Mittsommer sind die lukrativsten. Wir haben die interessantesten Fragen rund um die Sommersonnenwende zusammengestellt.

  1. Was ist die Sommersonnenwende?

Wenn die Sonne ihren höchsten Stand über dem Horizont erreicht, spricht man von der Sommersonnenwende. Es ist der Zeitpunkt, der astronomisch beziehungsweise kalendarisch den Sommer einläutet. Auch wenn Meteorologen schon am 1. Juni vom Sommeranfang sprechen.

  1. Wann ist Sommersonnenwende?

Im Jahr 2017 ist die Juni-Sonnenwende am 21. Juni um 06:24 Uhr MESZ. Es ist der längste Tag des Jahres – damit aber auch die Datumsgrenze nach der die Tage wieder kürzer werden. Die Sommersonnenwende ist schon seit Jahrhunderten ein bekanntes Ereignis und wird von vielen gefeiert.

Die Sonnenwende kann jedoch auch auf den 20. oder den 22. Juni fallen. In Mitteleuropa liegt die letzte Sommersonnenwende am 20. Juni zugegebenermaßen schon ein paar Jahre zurück: In Berlin etwa gab es das zum letzten Mal im Jahr 1896. Die nächste kommt jedoch bereits im Jahr 2020, 16 Minuten vor Mitternacht.

Auf den 22. Juni fiel die Sonnenwende in der Vergangenheit recht oft, in Deutschland zum letzten Mal im Jahr 1986. Bis zum nächsten Mal werden wir uns jedoch ein Weilchen gedulden müssen. In diesem Jahrhundert findet keine Sonnenwende am 22. Juni in Deutschland statt.

  1. Welche Bräuche gibt es?

Typischerweise werden große Feuer angezündet, die auch Johannisfeuer genannt werden. Im englischen Stonehenge versammeln sich jedes Jahr tausende Menschen, um das Ereignis zu zelebrieren. In Finnland, Dänemark und Norwegen gehört die Sommersonnenwende zu den wichtigsten Feiertagen im Jahr. Es gibt viele Fackelumzüge und oftmals wird gemeinsam festlich gespeist.

In manchen Kulturen, etwa in Skandinavien, gilt die Sommersonnenwende schlicht als Mittelpunkt des Sommers und wird entsprechend gefeiert.

  1. Ist der längste Tag überall gleich lang?

Der längste Tag des Jahres ist in Hamburg um mehr als eine Stunde länger als in Zürich. Je näher man dem nördlichen Polarkreis kommt, desto länger sind die Tage um die Sonnenwende. Auch wenn es an der Waterkant noch keine weißen Nächte gibt, so ist der Unterschied zur Schweiz doch überraschend hoch.

  1. Ist die Sonnenwende überall gleichzeitig?

Die Ortszeiten für die Sonnenwende variieren von einer Zeitzone zur nächsten. So fällt sie 2017 zum Beispiel in Berlin auf den 21. Juni (06:24 Uhr MESZ), in Los Angeles jedoch auf den 20. Juni (21:24 Uhr PDT). Trotz dieser Zeitverschiebung findet die Sonnenwende überall gleichzeitig statt. Das Ereignis wird nämlich definiert als der Zeitpunkt, zu dem der Zenit der Sonne den nördlichen Wendekreis erreicht. Der Moment ist also unabhängig von Zeitzonen und Koordinaten.

  1. Hat der längste Tag auch den frühesten Sonnenaufgang?

Obwohl die Sommersonnenwende der längste Tag des Jahres ist, ereignet sich der früheste Sonnenaufgang des Jahres ein paar Tage vor der Sonnenwende. Auch der späteste Sonnenuntergang des Jahres ist nicht am längsten Tag, die Sonne geht in den darauffolgenden Tagen um etwa eine Minute später unter.

  1. Überraschend: Im Juni ist die Entfernung zur Sonne größer als im Dezember

Bewohner der Nordhalbkugel freuen sich zur Sonnenwende im Juni über den Beginn der wärmsten und hellsten Jahreszeit. Für viele überraschend: Im Juni ist die Entfernung zwischen Erde und Sonne um etwa 5 Millionen Kilometer größer als zur Sonnenwende im Dezember.

  1. Ist der längste Tag des Jahres auch der wärmste?

Der längste Tag des Jahres ist im Durchschnitt nicht der wärmste. Auf der Nordhalbkugel ist es im Juli generell wärmer als zur Sonnenwende im Juni. Der Grund: Es dauert eine Weile, bis sich die Erdoberfläche – besonders die Ozeane – erwärmen, und diese Verzögerung sorgt auch für etwas niedrigere Lufttemperaturen um die Sonnenwende im Vergleich zu den Wochen danach.

  1. Einziger Tag mit Mitternachtssonne am Polarkreis

Die Sonnenwende im Juni ist der einzige Tag, an dem die Sonne innerhalb des gesamten nördlichen Polarkreises nicht untergeht. Je weiter man sich dem Nordpol nähert, desto mehr Nächte mit Mitternachtssonne gibt es um die Sonnenwende herum.

Tatsächlich kann man an diesem Tag auch südlich des Polarkreises die Mitternachtssonne erleben. Die Sonnenstrahlen werden durch die Erdatmosphäre so umgelenkt, dass die Sonne auch dann sichtbar sein kann, wenn sie sich knapp unterhalb des Horizonts befindet. Je nach Luftdruck und Temperatur kann dieser Effekt so stark sein, dass die Mitternachtssonne sogar in Gegenden etwa 100 Kilometer jenseits des Polarkreises sichtbar ist.

Weiter südlich kann man dann weiße Nächte und andere Formen der Mitternachtsdämmerung erleben. Auch für Betreiber von Solaranlagen ist das ein Grund zum Feiern. Denn diese Tage sind die lukrativsten des ganzen Jahres.

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