Die Zinsen dürften weltweit niedrig bleiben

Die US-Zentralbank erhöht auf der jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 20. bis 21. September die Zinsen wieder nicht.

Die Entscheidung sei eine knappe Sache gewesen, hieß es in dem gestern veröffentlichten Protokoll. Zudem hätten einige Mitglieder vor einem Glaubwürdigkeitsverlust der Notenbank gewarnt.

Eine substantielle Mehrheit der Mitglieder habe die Risiken für die US-Wirtschaft weitgehend als ausgeglichen betrachtet. Ein paar Notenbanker hätten die Risiken aber im Vordergrund gesehen. Dabei wurde auch auf das Ausland verwiesen. Unterschiedliche Ansichten habe es zum US-Arbeitsmarkt gegeben. Viele Fed-Mitglieder hätten wenige Signale für Inflationsdruck gesehen.

Aus dem Protokoll geht auch hervor, dass es innerhalb der Fed Sorge um die eigene Glaubwürdigkeit gibt. Einige Mitglieder hätten ihrer Sorge Ausdruck verliehen, dass weitere Verschiebungen einer Zinsanhebung die Glaubwürdigkeit untergraben könnten, hieß es in dem Protokoll. Viele Experten haben in jüngster Zeit kritisiert, die US-Notenbank stelle seit Monaten immer wieder Zinsanhebungen in Aussicht, um dann keine Taten folgen zu lassen, obwohl die jüngsten Daten den Erwartungen entsprechen. Der US-Arbeitsmarkt brummt wieder.

Seit der Zinsentscheidung vom September haben sich einige US-Notenbanker zu Wort gemeldet. Die Fed-Vorsitzende Janet Yellen hatte vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses betont, es gebe keinen festgelegten Zeitplan für eine Erhöhung des Leitzinses. Yellen will so den Zeitdruck nehmen. Mal sehen, ob das gelingt.

Auch die Zentralbanken in Europa und Japan drücken die Renditen immer weiter nach unten. Japans Notenbankchef Haruhiko Kuroda will die ohnehin schon sehr expansive Geldpolitik der Zentralbank noch weiter ausbauen. Die Zentralbank hält sich alle Optionen im Kampf gegen die hartnäckige Wirtschaftsflaute offen. „Es gibt keine bessere Gelegenheit als jetzt, um die Deflation komplett hinter uns zu lassen“, begründet Kuroda. Künftig werde sich die Bank of Japan bei ihren Anleihenkäufen sogar noch stärker auf die Renditen von Anleihen konzentrieren. Das heißt: Sie will die Renditen noch weiter nach unten drücken. So hoffen die Währungshüter, die angestrebte Inflationsrate von zwei Prozent möglichst bald erreichen zu können und die Gefahr einer Deflation – eines für die Wirtschaft schädlichen Preisverfalls auf breiter Front – endlich zu bannen.

Auch in Europa und den Vereinigten Staaten bleiben die Notenbanken bis auf Weiteres bei ihrer ultralockeren Geldpolitik.

Auch die US-Notenbank (Fed) denkt jetzt darüber nach, die Finanzmärkte mit zusätzlicher Liquidität zu versehen. Ein Ankauf von Aktien und Unternehmensanleihen könnte nach Ansicht von Fed-Chefin Janet Yellen der Wirtschaft im Falle eines Abschwungs helfen. Das sagte Yellen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters bei einer Video-Konferenz in Kansas City.

In Europa macht derweil EZB-Chef Mario Draghi bei jeder passenden Gelegenheit klar, dass die EZB an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten will. So verteidigte Draghi zuletzt im Deutschen Bundestag seine umstrittene Nullzinspolitik.

Die Zinsen dürften weltweit niedrig bleiben

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